Entstehung


Bild "Fotos:altbau_small.png"Hospize waren im Mittelalter Herbergen für Pilger, die sich dort ausruhen und stärken konnten und bei Krankheit oder im Sterben gepflegt wurden.

Erste Überlegungen zur Gründung eines stationären Hospizes in Oldenburg entstanden 1988 aus dem Bedarf, dass zunehmend Schwerstkranke und Sterbende in Krankenhäusern gepflegt wurden, die keine Krankenhausbehandlung mehr benötigten oder wünschten, aufgrund der Schwere der Erkrankung aber zu Hause oder in einem Pflegeheim nicht angemessen pflegerisch und medizinisch versorgt werden konnten.

Im Gedanken der Hospizbewegung gründete sich 1992 in Oldenburg der Verein Hospiz St. Peter Oldenburg e.V., der sich zur Aufgabe gesetzt hatte, ein stationäres Hospiz in Oldenburg zu errichten. Die ehemalige katholische Kirchengemeinde St. Peter verfügte schließlich durch eine private Schenkung über das denkmalgeschützte Haus Georgstraße 23, das einem wohltätigen Zweck dienen sollte. Mit zahlreichen Spenden wurde es 1995 schließlich möglich, das Hospiz St. Peter als zweites Hospiz in Niedersachsen mit acht Bewohnerzimmern zu eröffnen.

Erweiterung


2009 wurde das Hospiz um vier weitere auf jetzt zwölf Einzelzimmer erweitert. Der Geschäftsbetrieb des Hospizes ist seither auf die neu gegründete Hospiz St. Peter gemeinnützige GmbH übertragen, Haus und Grundstück sind im Besitz der Sitftung Hospiz Oldenburg. Beide Einrichtungen stehen unter Aufsicht des Bischöflich Münsterschen Offizialat in Vechta.

Die Mitglieder im Verein Hospiz St. Peter e.V. haben im März 2012 einen Auflösungsbeschluss gefasst, um die Struktur zu vereinfachen. Die Löschung des Vereins wurde im Februar 2013 vollzogen. Die zahlreichen langjährigen und treuen Mitglieder finden im neu gegründeten Freundeskreis eine Gemeinschaft, die das Hospiz unterstützt und fördert. Das Vermögen des Vereins wurde in die Stiftung Hospiz Oldenburg überführt. Die Stiftung und die gemeinnützige GmbH arbeiten eng zum Wohle des Hospizes zusammen.